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Unsere Goitzsche - Wo kommt Sie her?

Höhepunkt und zugleich Abschluss des Bitterfelder Braunkohlebergbaus ist die Goitzsche!

Historisch setzt sich das heutige Sanierungsgebiet Goitzsche aus 3 ehemaligen Tagebauen zusammen (Holzweißig-Ost, Holzweißig-West und Goitzsche). Im Zeitraum von 1908-1991 wurden hier 1.275.000.000 m³ Abraum bewegt und 507.700.000 Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Um so eine große Menge an Kohle zu befreien, waren enorme Anstrengungen der Bergleute, ingenieurtechnische Leistungen von ungewöhnlichem Ausmaß aber auch große Opfer der Einwohner des Gebietes nötig! So wurden für die Bergbauvorhaben sogar Orte dem Boden gleich gemacht und die Einwohner der Gemeinden Paupitzsch, Niemegk, Döbern, Seelhausen und eines Ortsteils von Petersroda mussten umgesiedelt werden. Am Grunde Goitzsche liegen sozusagen sogar 5 versunkene Orte ...

Wider aller negativen Seiten, war der Braunkohlebergbau des Bitterfelder Reviers nicht nur unerlässlich für die Energieversorgung eines ganzen Landes, sondern brachte auch für mehrere Generationen Wohlstand und Arbeit!

Und auch heute bereitet die Goitzsche wieder Freude, Arbeit und Freizeitvergnügen! Bereits am 6. Juli 1998 erfolgte der Probebetrieb zur Flutung der Goitzsche. Durch die Zusammenarbeit von Bergleuten, Künstlern und Landschaftsarchitekten entstand in der Goitzsche auf einer Fläche von 60 km² das weltweit größte Landschaftskunstprojekt.